Der helige Monat Rajab

•28. Mai 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Allah sagt:

  “Gewiß, die Anzahl der Monate bei Allah ist zwölf Monate, im Buch Allahs (festgelegt) am Tag, da Er die Himmel und die Erde schuf. Davon sind vier geschützt, Das ist die richtige Religion. So fügt euch selbst in ihnen kein Unrecht zu. Und kämpft gegen die Götzendiener allesamt wie sie gegen euch allesamt kämpfen! Und wißt, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist!”

[9:36]

Diese Monate sind aus 2 Grünen heilig:

1. Das Kämpfen in diesen Monaten ist verboten, außer es wird durch die Feinde eingeleitet.

2. Das Sündigen in diesen Monaten ist schlimmer, als in den anderen Allah sagt ja in Sura 9 Vers 36:  ‘Darum versündigt euch nicht in diesen (Monaten).’ in einer anderen Übersetzung: So fügt euch selbst in ihnen kein Unrecht zu.’

Obwohl es zu jeder Zeit verboten ist Sünden zu begehen, ist es speziell in diesen 4 noch mehr verboten.

Ibn Abbas erklärt die „Heiligkeit“ bzw. das Besondere der vier Heiligen Monate so:

„… Und Er machte die Sünde in ihnen schwerwiegender und das rechtschaffene Tun und die Belohnung gewaltiger.“

(Tafsir Ibn Kathir)

***** 

Quelle: www.fataatalkhayr.wordpress.com

Rajab (Mudar), der Monat Allahs…

•27. Mai 2012 • 2 Kommentare

Salam aleikum meine lieben Geschwister,

seit Dienstag  dieser Woche ist der heilige Monat Rajab eingetroffen. Es ist ein heliger Monat, einer von vieren:

Abû Bakr (radhiyallahu ‘anhu) berichtete, dass der Prophet (sallallahu ‘aleihim wa sallam) sagte:

“Wahrlich die Zeit ist wiedergekehrt wie am Tage, an dem Allâh die Himmel und die Erde erschaffen hat:

Das Jahr hat zwölf Monate, von denen vier geheiligt sind.

Drei davon folgen aufeinander, und zwar:

Dhul-Qâ`da,

Dhul-Hijja

und Muharram;

dann Rajab-Mudâr, der zwischen Jumâda und Scha`ban ist.”

(Bukhârî)

 ****

Der Gesandte Allahs (sallallahu ‘aleihim wa sallam) sagte außerdem:

 „… Rajab ist Allahs Monat, Sha’aban meiner, Ramadan ist der Monat meiner Ummah…“

Überheblichkeit – ein Hindernis ins Paradies (Teil 2)

•17. Mai 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

2.

Überheblichkeit gegenüber Menschen:

Diese Art der Überheblichkeit ist die Menschen zu verachten und auf sie herabzusehen. Diese Haltung entsteht, wenn eine Person sich selbst bewundert, viel von sich hält und denkt, dass sie besser als andere sei. Dies veranlasst sie, kibr gegenüber der Schöpfung zu haben, sie zu verachten, sie zu verspotten und sie sowohl durch Worte als auch durch Taten zu erniedrigen. Der Gesandte Allahs (sallallahu ‘alaihi wa sallam) sagte:

„Es ist genug Übel für eine Person, seinen Bruder im Islam zu verachten.“

[Berichtet von Muslim (2564)]

Das ist der Grund, warum der Mann fragte:

„Und was ist mit dem Mann, der gerne schöne Kleidung und schöne Schuhe trägt?“

Denn er fürchtete, dass dies der kibr war, der unter die Drohung der Strafe fallen würde. So erklärte ihm der Prophet (sallallahu ‘alaihi wa sallam), dass dies nicht von kibr ist; da diese Person sich nach der Wahrheit richtet und sich den Menschen gegenüber bescheiden zeigt und dass dies von der Schönheit ist, die Allah liebt, denn Allah der Erhabene ist gewiss schön in seinem Dhaat (Wesen), Sifaat (Eigenschaften) und Af’aal (Taten), und Er liebt sowohl die innere als auch die äußere Schönheit.

In Bezug auf die äußere Schönheit:

Es beinhaltet die Reinlichkeit des Körpers, der Kleidung und des Ortes.

In Bezug auf die innere Schönheit:

Es beinhaltet die Verschönerung des Charakters.

Das ist der Grund, warum der Prophet (sallallahu ‘alaihi wa sallam) als Bittgebet zu sagen pflegte:

„Oh Allah! Leite mich dazu, schönes Benehmen und Eigenschaften zu haben, niemand kann mich dazu leiten, sie zu verschönern, außer Du. Und halte mich von den üblen Taten und Eigenschaften fern, niemand kann mich von ihnen fernhalten, außer Du.“

[Berichtet von Ein-Nasa'i (861). Er wurde von Al-Albani in seinem Sifatus-Salah (S. 93) für Sahih erklärt]

[Entnommen aus Bahjatul-Quluubul-Abraar (S. 156-158) von Schaikh 'Abdur-Rahmaan Ibn Naasir As-Sa'dee]
Quelle: abdurrahman.org

Überheblichkeit – ein Hindernis ins Paradies (Teil 1)

•16. Mai 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Von ‘Abdullah Ibn Mas’ud (radiyAllahu anhu) wurde überliefert, dass der Prophet (sallallahu ‘alaihi wa sallam) sagte:

„Wer auch nur eine Spur von Kibr (Überheblichkeit) in seinem Herzen hat, wird nicht ins Paradies eintreten.“

Ein Mann sagte:

„Und was ist mit dem Mann, der gerne schöne Kleidung und schöne Schuhe trägt?“

Er (sallallahu ‘alaihim wa sallam) sagte:

„Allah ist schön und er liebt Schönheit.

Hochmut verachtet das Recht und ist Geringschätzung des Menschen.

[Berichtet von Muslim in seinem Sahih (1 / 65)]

So informiert Allah, der Erhabene, uns, dass das Höllenfeuer der Aufenthaltsort jener ist, die Kibr (Stolz und Überheblichkeit) haben. Und wir lernen von dem (obigen) Hadith folgendes:

„Wer auch nur eine Spur von Kibr (Überheblichkeit) in seinem Herzen hat, wird nicht ins Paradies eintreten.“

Dies ist also ein Beweis, dass kibr (Überheblichkeit) den Eintritt ins Höllenfeuer zur Folge hat und den Eintritt ins Paradies verhindert. Diese verständliche Erklärung, die der Prophet sallallahu ‘alaihi wa sallam erwähnt hat, hat die Bedeutung von kibr (Überheblichkeit) auf die beste Art und Weise klar gestellt. So teilte er kibr in zwei Arten:

1.

Überheblichkeit gegenüber der Wahrheit:

Damit ist die Ablehnung der Wahrheit und ihre Inakzeptanz gemeint. Jemand, der also die Wahrheit ablehnt ist überheblich und hochmütig – im Einklang mit dem, was er von der Wahrheit ablehnt. Es ist dementsprechend Pflicht für jeden, sich gegenüber der Wahrheit, mit der Allah Seinen Propheten gesandt hat und die Er in Seinem Buch herabgesandt hat, demütig zu zeigen. Denn jene, deren Überheblichkeit und Hochmut sie davon abhält, sich vollständig nach den Gesandten zu richten (d.h Iman an sie und ihre Botschaft zu haben) – diese sind Glaubensverweigerer, die für ewig Bewohner des Höllenfeuer sein werden. Da sie, wenn die Wahrheit zu ihnen durch die Gesandten kommt, die ihnen die Zeichen und klaren Beweise erklären, sie ablehnen und sich aufgrund ihres Stolzes, das sie in ihren Herzen beherbergen, davon abhalten lassen, sie zu akzeptieren. Allah, der Erhabene, sagte:

إِنَّ الَّذِينَ يُجَادِلُونَ فِي آيَاتِ اللَّهِ بِغَيْرِ سُلْطَانٍ أَتَاهُمْ إِن فِي صُدُورِهِمْ إِلَّا كِبْرٌ مَّا هُم بِبَالِغِيهِ فَاسْتَعِذْ بِاللَّهِ إِنَّهُ هُوَ السَّمِيعُ الْبَصِيرُ

Wahrlich, diejenigen, die über die Zeichen Allahs streiten, ohne dass irgendeine Ermächtigung (dazu) zu ihnen (gekommen wäre) – nichts ist in ihren Herzen als kibr -, sie werden diese (Größe) nicht erreichen. So nimm Zuflucht bei Allah. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allsehende. [40:56]

Jene, deren Hochmut und Überheblichkeit sie davon abhält, sich nach einigen Teilen der Wahrheit zu richten – weil sie ihren persönlichen Meinungen und ihren Gelüsten und Neigungen widerspricht – diese Menschen sind keine Glaubensverweigerer. Jedoch hat solch eine Tat zur Folge, dass sie im Einklang mit dem, wofür sie Kibr haben, bestraft werden. Das ist der Grund, warum die Gelehrten sich darüber einig waren, dass wann immer die Sunnah (Rechtleitung und der Weg) des Gesandten Allahs (sallallahu ‘alaihi wa sallam) irgendjemandem erklärt wurde, es ihm nicht erlaubt ist, sich von ihr zu der Aussage eines anderen zu wenden, wer auch immer es sein mag und welchen Status er auch haben möge. Es ist also Pflicht für den Sucher nach der Wahrheit, der Aussage Allahs und Seines Gesandten sallallahu ‘alaihi wa sallam vollständigen und absoluten Vorrang vor der Aussage von irgendjemand anderem zu geben, und dass er dies zu der Grundlage macht, zu der er zurückkehrt und dem Grundgerüst, auf dem er baut; wobei er der Rechtleitung des Gesandten Allahs (sallallahu ‘alaihi wa sallam) folgt, sich darum bemüht, zu verstehen, was damit beabsichtigst ist und dem zu folgen, sowohl innerlich als auch äußerlich. Wenn eine Person sich diesem großartigen Prinzip fügt, dann hat er gewiss Tugend und Vortrefflichkeit erreicht und all seine Fehler werden ihm vergeben; da sein gesamtes Ziel das Befolgen von dem ist, was ihm vorgeschrieben wurde. So sind seine Fehler gemäß seiner Bemühung, die Wahrheit anzuerkennen und sich nach ihr zu richten, entschuldigt – und dies ist, sich gegenüber der Wahrheit demütig zu zeigen.

(Fortsetzung folgt…)

Quelle: abdurrahman.org

Neue Motivation für den Ramadan & den guten Charakter…

•22. April 2012 • 2 Kommentare

Salam aleikum meine lieben Geschwister!
Ich darf mich wieder zurückmelden aus meiner langen Klausurzeit… Al-hamdulillah. Ich habe diesen Blog sehr vernachlässigt und wollte mich dafür bei meinen Leserinnen und Lesern sehr entschuldigen! InschaAllah starten wir eine produktive und segensreiche Zeit zusammen und bereiten uns intensiv auf Ramadan vor (noch ca. 3 Monate/ 12 Wochen/ 84 Tage). Da ich das Thema “Der Charakter eines Gläubigen”/”Akhlaq al-Mu’min” noch nicht beendet hatte (möge Allah mir verzeihen), werde ich versuchen, inschaAllah parallel dazu Artikel online zu stellen. Möge Allah swt uns diesen Ramadan erleben und uns gut vorbereiten lassen. Amin.
Was die Vorbereitung angeht, so möchte ich, dass wir alle gemeinsam Schritt für Schritt in Aktion treten werden. Möge Allah es uns ermöglichen, unsere Vorbereitung jede Woche zu steigern, bis wir auf dem Ramadan-Level angelangt sind :-)
Barakallahu feekum für euer Lesen, Kommentieren & Weiterleiten.
Wa aleikum salam wr wb
Eure Ukhtii

Vier Prinzipien für einen schlechten Charakter

•30. Januar 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

(Fortsetzung von diesem  Artikel: *hier klicken* )

Diese vier tugendhaften Charaktereigenschaften sind die Hauptlinie und Ursprung von allen noblen Manieren und die Basis von allen widerwärtigen und schändlichen Charaktereigenschaften ist auf vier Säulen aufgebaut:

Die Erste: Jahl (Unwissenheit)

Die Zweite: Dhulm (Unterdrückung)

Die Dritte: Shahwah (Seinen minderen Gelüsten zu folgen)

Die Vierte: Ghadab (Zorn)

Unwissenheit, erlaubt ihn Gutes in der Form von Schlechtem und Schlechtes in der Form von Gutem zu sehen und das als unvollkommen zu betrachten, was vollkommen ist, und das als vollkommen zu betrachten, was unvollkommen ist.

Unterdrückung, veranlasst ihn Dinge an Plätzen anzubringen, welche ihnen nicht entsprechen, so wird er zornig, wenn es Zeit ist glücklich zu sein und glücklich, wenn es Zeit ist zornig zu sein. Er ist unwissend und hastig, wenn es Zeit ist bedacht zu sein und bedacht, wenn es Zeit ist hastig zu sein. Er ist geizig, wenn es Zeit ist selbstlos zu sein und selbstlos, wenn es Zeit ist knauserig zu sein. Er ist schwach, wenn es Zeit ist tapfer zu sein und Verantwortung zu übernehmen und er übernimmt die Verantwortung, wenn es Zeit ist einen Schritt zurück zu gehen (und jemand anderes die Initiative ergreifen zu lassen). Er ist behutsam und nachsichtig, wenn es Zeit ist rau und standhaft zu sein und er ist rau und standhaft, wenn es Zeit ist nachsichtig zu sein. Er ist bescheiden, wenn es Zeit ist anspruchsvoll zu sein und Arrogant, wenn es Zeit ist bescheiden zu sein.

Seine minderen Gelüste zu folgen, unterstützt ihn fleißig in der Erlangung dessen zu sein, was die Seele in brünstig begehrt und geizig und gierig zu sein. Es unterstützt ihn sich selbst mit allen Arten von verabscheuungswürdigen und unüberlegten Merkmalen zu schmücken.

Zorn, animiert ihn arrogant, eifersüchtig und neidisch zu sein, Feindschaften gegenüber anderen zu hegen und unbedacht und schamlos zu sein.

Die Basis dieser vier abscheulichen und tadelnswerten Charaktereigenschaften sind zwei Säulen:

Entweder Selbst-Schändlichkeit oder Selbst-Hochmut.

Quelle: http://kitabundsunnah.wordpress.com/

*Projektmonat Safar / Januar : Der Charakter des Gläubigen*

Der Charakter wiegt schwer… (2)

•18. Januar 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Unser Prophet Muhammad (sallallahu ‘aleihim wa sallam) sagte einst:

“Ich verspreche demjenigen ein Haus im Vorort des Paradieses,

der den Streit verlassen wird, selbst wenn er Recht hat;

und ein Haus in der Mitte des Paradieses, demjenigen,

der die Lüge verlässt, selbst wenn es zum Scherz ist;

und ein Haus auf dem Gipfel des Paradieses, demjenigen,

der einen guten Charakter besitzt.”

(Abu Dawud, Tabarani, Scheikh Albani stufte dieses Hadith als hasan (gesund) ein)

*Projektmonat Safar / Januar : Der Charakter des Gläubigen*

 
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